zweites Geflüster - Romantik zahlt keine Rechnungen

Shownotes

🎙️ Die Hosts Anna und Constance führen gemeinsam das Schlossgut Lüll – ein familiengeführtes Weingut und eine Hochzeits- und Eventlocation mit Geschichte. Zwischen Reben, Veranstaltungsplanung und unternehmerischer Verantwortung sprechen sie über die Realität hinter einem traditionsreichen Betrieb – ehrlich, nahbar und ohne Schönreden.

🎧 Kapitel 00:00 – Ankommen & aktueller Stand im Schlossgut Kurzer Einstieg: Was gerade im Weinkeller passiert, Abfüllung, Etiketten, Jahresabschluss und die Vorbereitung auf die Saison. 05:00 – Start der Veranstaltungssaison Planungen für die kommenden Events, Jahrgangspräsentation und was organisatorisch alles vorbereitet werden muss. 10:00 – Was kostet ein Schlossgut im Alltag? Einblick in laufende Kosten eines Betriebs: Fixkosten, Infrastruktur, Betriebskosten und was viele von außen unterschätzen. 18:00 – Personal: Der größte Kostenfaktor Servicekräfte, Minijobber, Mindestlohn, Lohnnebenkosten und warum gutes Personal entscheidend ist. 26:00 – Warum guter Service teuer ist Wie viele Menschen im Hintergrund arbeiten und warum Qualität im Service nicht beliebig eingespart werden kann. 33:00 – Hochzeitstrends & Veränderungen in der Branche Beobachtungen aus der Praxis: kleinere Feiern, andere Prioritäten, Veränderungen bei Budget und Planung. 40:00 – Erwartungen vs. Realität Was Gäste oft nicht sehen: Organisation, Planung, Verantwortung und wirtschaftliche Entscheidungen hinter den Kulissen. Ende – Fazit & persönliche Gedanken Warum man diesen Job trotzdem liebt – trotz Verantwortung, Risiko und Herausforderungen.

🏰 Über Schlossgeflüster Schlossgeflüster ist der Podcast vom Schlossgut Lüll. Zwischen Weingut, Hochzeiten, Events und unternehmerischer Realität sprechen wir offen über das, was hinter den Kulissen passiert – ehrlich, direkt und ohne Drehbuch.

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Transkript anzeigen

Podcast-Aufnahme 15.03.2026 cutted

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Let's go! Let's go! Wie geht's dir, Anna? Ja. Wir sind fast nach zwanzig und sind hinter dich gekocht. Oh ja, es war eine sehr aufregende, schöne Zeit, aber ich habe es sehr genossen, auch wenn es viel war.

Und sonst, was beschäftigt dich denn gerade so? Also ja, tatsächlich immer noch die Füllung, das ist immer so ein Projekt, was ein bisschen länger dauert und sich über mehrere Wochen zieht, weil letztes Mal haben wir ja die Beine probiert, als wir im Labor waren, aber jetzt muss ich natürlich noch Etiketten bestellen, einen Fülltermin fertig machen und dann eben gucken, dass alles zum Zeitpunkt fertig ist und bereit ist, dass der Beinstatter ist und eben alles, was man dazu braucht. Und ansonsten wie immer noch viel Buchfüllung, ich bin noch nicht fertig mit meinem Jahresabschluss. Also ja.

Ja, so ist es aber bei mir auch, also ein paar Tage ist man dann draußen und dann geht's jetzt wieder ins Homeoffice, ganz viel vorbereiten, weil, Konstanze, die Zeit rennt, muss man einfach überlegen, es ist jetzt März und im April geht's bei uns los, am 4.4. ist die Jahrgangspräsentation, bis dahin muss dann der Wein auch fertig sein, ja, und dann bedeutet es wieder Veranstaltungen und Personal und sowas, das muss jetzt alles geplant werden und der Garten muss wieder schön aussehen. Ja, wir müssen quasi noch einen richtig krassen Frühjahrsputz machen und nicht nur in den Räumen, sondern überall, im Hof, im Garten, ich muss unbedingt alles zurückschneiden, die ganzen Staunen, Lavendel und alles, was ich überall so pflanze. Die Rosen sind auch bald dran.

Oh ja. Hortensien habe ich schon geschnitten. Die ganzen Möbel wollen auch wieder raus, die Kühlschränke, das ist ein Riesen-Act immer.

Ja, alles wieder hübsch machen, damit wieder alles bereit ist für die Gäste. Das wird was, also, uns wird's nicht langweilig, deswegen, der Winter ist nie so ruhig, wie man eigentlich denken würde, dass er es sei, in einem Saisongeschäft. Ja eben, und vor allem, wir haben ja auch immer viele Ideen, wo wir ja eigentlich nur im Winter zur Zeit haben, die auch wirklich zu planen und ein bisschen umzusetzen, weil im Sommer sind wir ja so sehr mit dem laufenden Geschäft beschäftigt, dass wir natürlich im Winter ganz viel planen müssen.

Ja, weißt du, was ich die Woche gelesen habe? Wir haben eine Mail bekommen von Brightbook, wo wir drinnen sind, und da ging es um den Wedding Report 2026 und auch dann gibt es quasi einen Rückblick über die letzten Jahre und wie die Entwicklung ist, und das fand ich ganz spannend, das ist so das, was mich diese Woche ein bisschen beschäftigt hat, weil ich, ja, dachte, wir können das vielleicht mal ein bisschen zusammen einordnen. Es war ganz spannend, weil ich gehört habe, also darin gelesen habe, dass eine durchschnittliche Hochzeit oder was Menschen durchschnittlich für die Hochzeit ausgeben, wären round about 17.000 Euro in 2026, da sind, glaube ich, alles drinnen, außer Verlockungsringe und die Flitterwochen, und es ist auch schon ein Preisanstieg im Gegensatz zu dem letzten Jahr und dem letzten Jahr davor und dem letzten Jahr davor. Ja, ein Anstieg sogar, ich hätte eher gedacht, dass es jetzt vielleicht für 2026 ein bisschen runtergehen würde.

Meinst du? Wie kommst du drauf? Naja, weil die Leute vielleicht ein bisschen kleiner feiern und dann natürlich die Kosten damit logischerweise auch sinken und vielleicht nicht mehr ganz so aufwendig, entweder einen kleineren Rahmen mit weniger Gästen oder nicht ganz so lange oder dass man halt nur so sagt, man macht nach dem Standesamt vielleicht eine kleine Feier und feiert nicht mehr so exzessiv, wie es vielleicht in den vergangenen Jahren war. Das stimmt, also ich frage mich auch, woher die Zahlen kommen und ja, so ein bisschen was ist da drin, weil was ich ganz spannend fand, ist, dass 51 Prozent davon mit kleineren Hochzeiten, so wie wir jetzt quasi auch den Trend selbst beobachtet haben, was die Anfragen angehen, ja, 51 Prozent davon heiraten in Hochzeiten mit weniger als 60 Personen, also ist das schon relativ klein gedacht, ich glaube, die durchschnittliche Zahl liegt aber trotzdem bei 82 Prozent, meine ich, das heißt, diese ganz großen Hochzeiten oder es gibt, ich meine, es gibt ja, das haben wir jetzt hier sehr selten, aber es gibt ja auch so Hochzeiten mit 200, 300, 400 Leuten und selbst wenn es da nur eine gibt, aber die reißen den Schnitt natürlich dann nach oben. Ja, definitiv.

Ja, und ich bin, habe dann mal überlegt, wie man das einordnen kann, bei uns jetzt speziell, ob die 17.000 hinkommen würden. Wir haben das ja so ein bisschen letztes Mal schon angerissen, was kostet eigentlich so ein Schlossgut, haben das dann so ein bisschen verglichen, aber irgendwie nicht so richtig drüber gesprochen und jetzt habe ich dich ja gefragt, ob wir darüber vielleicht ein bisschen ausführlicher sprechen möchten, also darum soll es heute gehen. Ja, erstens, dass dieser Podcast auch so ein bisschen Struktur bekommt, ein bisschen ein Thema, dass wir eine Überschrift finden können und so, aber eben auch, weil ich glaube, dass das viele Menschen interessiert und dass das so ein kleiner Mythos ist.

Also, ich meine, das ist logisch, wir können jetzt nicht über jede einzelne Zahl hier sprechen, das ist, glaube ich, ganz klar, also ich meine, zumindest ich habe ja damals mit Vertragsunterschrift auch unterschrieben, dass ich Verschwiegenheit über die Geschäftsgeheimnisse hier habe, aber dafür bist du ja dann da. Ja. Aber ich glaube, man kann es so ein bisschen einordnen, ne? Auf jeden Fall.

Und das, ja, ich meine, selbst ich kenne nicht alle, alle Zahlen hier, ich weiß nicht, ob du vielleicht sogar auch manchmal den Überblick verlierst. Ja, ganz ehrlich, alle Zahlen habe ich natürlich auch nicht im Kopf, das geht natürlich nicht. Ich habe natürlich noch so ein paar Fixzahlen, die mich immer besonders ärgern oder wo halt regelmäßig die Zahlen kommen, ja, aber ich glaube, im Endeffekt ist es dann doch schon viel mehr, weil wenn ich mir dann immer den Jahresabschluss angucke, ja, so in Summe auf einem Jahr gesehen ist es dann schon einiges, was ich da so ausgebe, ja.

Ja, Constanze, kann man das so sagen, was so ein Schlossgut einfach nur, dass es da ist, was das kostet? Ja, ich versuche natürlich schon in meiner Buchhaltung die Kosten so ein bisschen zu trennen, was sind quasi einfach nur Fixkosten, die ich einfach dadurch habe, dass der Laden einfach hier steht, dann natürlich Kosten, die ich zum Beispiel direkt den Veranstaltungen oder halt direkt dem Weinbau zuordnen kann, das versuche ich schon zu trennen, geht natürlich nicht immer optimal. Und ja, ich habe schon so ein paar Zahlen im Kopf, ähm, fangen wir gleich mal so bei einer einfachen Fixkosten an, wie Strom zum Beispiel, da habe ich schon so 20.000, 25.000 Kaffee jedes Jahr, das ist schon ein bisschen was, bin ich schon so bei 15.000 Euro ungefähr. Ja, dann allein Versicherung, das ist natürlich enorm, einfach weil alles so groß ist, ne, also ich habe eine Sturmversicherung, Feuerversicherung, das ist natürlich auch groß, dann haben wir natürlich auch noch eine Unfallversicherung für die Veranstaltungsräume, das muss natürlich auch immer nochmal alles extra abgedeckt sein, klar, wenn wir keine Hochzeiten machen würden, könnte ich da ein bestimmtes bisschen besparen, aber auch allein für die Weinberge sind ja auch 20 Hektar, die müssen ja auch versichert sein, auch mit Hagelversicherung zum Beispiel.

Ja, dann das liebe Thema Grundsteuer, ich habe natürlich einen großen Garten und einen großen Hof, das ist natürlich auch nicht so ganz ohne, was mir da so direkt so einfällt an hohen Kosten. Und ja, dann sind es tatsächlich auch Unterhaltskosten, die relativ hoch ist, weil wenn ich halt mal irgendwo was finde und wäre, wenn es halt nochmal irgendwo eine Wand streichen ist, die Wand ist halt immer gleich groß, ne, also ich habe immer gleich hohe Materialkosten, aber brauche natürlich auch viele Stunden, um was fertig zu bekommen, oder ja auch allein, wenn ich halt die Straße mal kehre, zu Hause machen wir das vielleicht beim normalen Einfamilienhaus in 20 Minuten oder einer halben Stunde, wenn ich hier halt meine gesamte Straße kehre, oben an der B47 und hier unten quasi, das sind ja irgendwie 600, 700, 800 Meter insgesamt. Da bist du ein bisschen beschäftigt.

Da bist du halt drei, vier Stunden beschäftigt, wenn es ordentlich sein soll, und das sind halt alles Sachen, Kleinvieh macht halt auch Mist, hier ein paar Stunden, da ein paar Stunden. Ja. Ja, und allein halt den Laden hier warm zu bekommen.

Also nochmal 10.000 Liter Heizöl jedes Jahr, um quasi nur unser Wohnhaus warm zu machen. Draußen den Kuhstall heizen wir ja elektrisch, von daher kann ich das ganz gut trennen. Ja, aber es treibt dann wieder die Stromkosten hoch, also wenn man mal überlegt, wie viele Geräte hier, okay nicht das komplette Jahr, weil halt Saisongeschäft, aber trotzdem mehr oder weniger, ein Dreivierteljahr wird es halt schon sein, wo das alles läuft.

Im Herbst hast du dann natürlich sehr viel auch im Keller an Strombedarf, wenn die Presse dann läuft und die Pumpen und so. Klar, das ist auch wieder hauptsächlich saisonal, aber ja, es gibt immer wieder Punkte, die die Kosten natürlich extrem treiben. Es ist Wahnsinn, was das alles kostet, das muss man schon sagen.

Also das ist ja auch mit ein Grund dafür, warum wir eine Grundmiete haben, weil solche Sachen, wie dass das Ding einfach da ist, dazu ja auch gedacht ist. Man braucht einfach eine gewisse Fixkostendeckung bei jeder Veranstaltung, zumal ja auch man jeder Veranstaltung gewisse Fixkosten wieder zuordnen kann. Es ist im Prinzip egal, ob 5 oder 50 Leute da sind, Reinigungskraft muss davor und danach kommen.

Ja, das hat dann vielleicht ein bisschen mehr zu tun, wenn 50 Leute da sind, aber dass es da ist und die Grundsachen gereinigt werden, ist halt nun mal so. Nur ein Beispiel von diesen Fixkosten. Ja, das würde ja bedeuten, keine Ahnung, wenn wir jetzt einfach mal annehmen, wir hätten eine Grundmiete von 5000 Euro, die es ja sind, bräuchten wir im Grunde schon, die es nicht sind, also so viel kostet es uns ja gar nicht.

Braucht man ja alleine schon zehn Veranstaltungen, um einfach nur dieses Ding erhalten zu können. So ungefähr, wenn man das mal, ja das ist jetzt natürlich sehr groß hochgegriffen, aber im Grunde, wenn man auch betriebswirtschaftlich arbeitet. Ich würde schon eher sagen, dass man da so ein bisschen mehr braucht, wenn man 5000, ich brauche schon um die 100.000, damit der Laden läuft.

Was ich so sehe, was ich monatlich halt ausgebe an Notkosten und so. Nee, ich rede ja jetzt nur davon, dass nur das Schlossgut da steht. Da ist ja noch nichts drin.

Es sind ja noch keine Personalkosten drin. Hat noch keiner hier gearbeitet. Da hat noch keiner.

Ja, ja nur, dass es hier steht, kostet natürlich weniger. Ja, Personalkosten sind ja mehr oder weniger variabel, teilweise. Ich bin nicht mehr so variabel in deinem Leben.

Es tut mir sehr leid. Ich muss bezahlen. Ja, aber natürlich die ganzen Servicekräfte und so weiter, oder auch jetzt im Weinberg, das kommt natürlich auch ein bisschen darauf an, wie die Arbeit tatsächlich anfällt.

In Jahren, in denen wir super, super viele Veranstaltungen haben, braucht es deutlich mehr als in Jahren, wo ein bisschen weniger ist. Wobei wir natürlich sehr bestrebt sind, alles immer ganz viel zu machen. Das wäre das Schönste.

Ja, aber das sind ja quasi nur die Fixkosten, was das Schloss angeht. Du hattest ja früher auch schon ein bisschen angesprochen, was so die Kosten von einer typischen Hochzeit sind. Du hast gesagt 17.000 im Durchschnitt, ne? Und ja, wenn wir so an unsere Kosten denken, du kannst uns ja vielleicht ja gerade mal ein bisschen durchführen, was bei uns so ein Beispiel Hochzeit kostet.

Ob wir da ungefähr bei 17.000 sind oder bei teurer oder günstiger sind. Ob wir es im großen Kontext dann sind, macht ja Schluss, ne? Das stimmt. Also ich habe mich erst so ein bisschen erschrocken, weil ich dachte, fast 17.000 ist in der Art hier so zu feiern und mit dem, wie wir teilweise unsere Preise einfach auch machen müssen, weil es alles auch teuer ist und auch tendenziell ja teurer wird, wenn man jetzt einfach nur mal an den Mindestlohn denkt.

Da können wir ja auch nachher noch sprechen, was das Personal angeht. Aber da finde ich das fast schon sehr knapp bemessen. In dem Report stand außerdem, dass ungefähr 42 Prozent von diesem Budget an die Location geht.

Also bei denen in der Rechnung waren das dann irgendwie 8.500 Euro. Solche Rechnung habe ich natürlich auch schon geschrieben. Also da kommt man auch hin, je nachdem halt aber, wie viele Gäste da sind.

Und bei den 82 Gästen, die da jetzt anscheinend der Durchschnitt waren, finde ich das schon knapp, weil wir einfach, also wir arbeiten ja mit, die größten Kostenfaktoren sind ja die Grundmiete an sich, die unterschiedlich ist, weil wir halt ein Saisongeschäft sind. Das muss man einfach mal bedenken, dass wir innerhalb von sechs, sieben, acht, neun Monaten das Geld verdienen müssen für ein komplettes Jahr und dass so im Prinzip zumindest von Veranstaltungen zwei, drei Monate gar kein Geld bekommst im Grunde und zum Beispiel mich halt trotzdem zahlen muss. Das heißt, man muss da auch immer ein bisschen vorausblickend arbeiten.

Und genau, dann haben wir diese Grundmiete und dann haben wir eine Getränkepauschale. Das macht einfach voll Sinn bei so einer Riesenveranstaltung mit vielen Leuten. Und dann haben wir noch das Personal.

Das sind die drei großen Kostenfaktoren und da kannst du halt, klar, wenn du es kleiner machst, aber ich würde jetzt sagen, mit 80 Personen bist du bei 10.000, 11.000 Euro mit diesen Basics. Und dann kommt natürlich noch Catering on Top, Kleidung, Floristik, Pappeterie, Musik. Also ich sage auch immer, selbst wenn wir dann irgendwie mal Rabatte machen oder über solche kleineren Hochzeitskonzepte nachdenken oder halt Last-Minutes-Angebote, was wir jetzt zum Beispiel für 2026 auch noch machen, wenn wir über all das nachdenken, kommen wir eigentlich immer unterm Strich drunter, wir können das gar nicht unter 100 Euro pro Person machen, so im Schnitt.

Das kommt immer auf den Einzelfall dann nochmal an, wie die individuelle Vorstellung von der Veranstaltung sind, wie das aussieht. Aber darunter geht es einfach schon fast gar nicht. Also wenn du überlegst, wie viel die trinken die Leute während der Zeit, die sie da sind.

Und wir sind ja auch Team, deswegen arbeite ich so gerne mit Pauschalen, auch was Getränke angeht, weil man eben nicht immer überlegen muss, kann ich jetzt noch das nächste Wasser trinken, sondern wir können es einfach rausgeben. Und ich bin halt lieber so, dass ich da großzügig sein kann, als dass ich sparen muss. Also jetzt sowohl bei uns auf der Seite, dass wir denken, oh nein, wir können da nicht mehr rausgeben, weil wir haben zu knapp kalkuliert und wir können keinen Zusatzservice geben und müsste alles nachrechnen, als auch auf der Seite von den VeranstalterInnen, die ja auch dann, keine Ahnung, wenn sie das jetzt nach Verbrauch machen würden und dann irgendwie so einen blöden Seitenblick machen, wenn jemand noch einen Cocktail bestellt oder sowas.

Ich denke auch, dass es ein bisschen ein Rundum-Sorglos-Paket ist für unsere Hochzeitspaare. Dass man sich dann an dem Tag einfach keine Gedanken mehr machen muss und vor allem auch schon weiß, was kommt dann am Ende eigentlich auf mich zu, dass man da einfach besser kalkulieren kann. Ja und was das Catering angeht, ich meine, wir kennen halt keine ganz genauen Zahlen, also wir kennen Beispiele.

Wir haben eine Weihnachtsfeier gemacht, da haben wir ja auch Geld bezahlt ans Catering. Manchmal kriege ich das auch von Pautpaaren so ein bisschen mit oder manche schicken mir mal ein Angebot, aber ich weiß natürlich lang nicht die ganze Range, die da herrscht. Ich sage immer, wenn mich jemand um eine Einschätzung bittet, dass man so mit 60 bis 80 Euro pro Person dann schon auch eine gute Auswahl bekommt.

Ich kenne auch Caterings, die sagen, sie machen es für deutlich weniger oder sie machen für jedes Budget was, also auch für weniger, aber dann hast du halt vielleicht auch nicht die krasse Auswahl. Ja und nach oben hin sind natürlich keine Grenzen offen, also die höherpreisigen Caterings kennen wir auch, waren in der Vergangenheit auch schon da, ist immer mega leckeres Essen, muss man aber auch sagen, dass die weniger da sind in letzter Zeit. Also ja, passt dazu, kleiner heiraten, nicht mehr so viel Budget und trotzdem haben die DienstleisterInnen an sich ja nicht die Möglichkeit, unendlich viel runter zu gehen.

Die Leute wollen ein bisschen sparen und auch ein bisschen kleiner heiraten. Wir sehen es ja auch schon die letzten Jahre, dass ja nicht mehr ganz so viele Dienstleister gebucht werden. Zum Beispiel früher erinnere ich mich, dass fast immer eine Floristin da war, die immer alles morgens noch schön dekoriert hat und viele Brotpaare machen das jetzt selbst.

Ich meine, klar, das ist natürlich schön und macht auch Spaß, gerade bei uns, wenn man dann natürlich am Vortag kommen kann und das selbst vorbereiten kann, aber es spart natürlich auch Geld, wenn man einfach nur die Blumen einkauft und den Rest halt über eigene Arbeitskraften leisten kann. Livemusik ist auch so ein Ding. Livemusik, ja.

Und die Fotografen sind mittlerweile auch kürzer da, habe ich mittlerweile das Gefühl. Früher waren die auch noch mal bis nachts da und haben die Party noch gefilmt oder so. Das ist in letzter Zeit, finde ich, seltener, dass sie dann noch so ein bisschen zu den Highlights da sind.

Ich glaube, so die Fotografen tatsächlich gehören noch mit zu denen, die wo auch noch am meisten Geld ausgegeben wird. Aber auch so, ja, ich finde, Deko, Musik, Floristik, da wird einfach nicht mehr so die Priorität gesetzt oder zumindest halt von denen, die jetzt bei uns im Moment unsere Hauptzielgruppe sind. Ja, also früher gab es, was heißt früher? Ich bin ja erst seit vier Jahren da.

Am Anfang, da war es noch relativ häufig, dass auch abends mal so eine Partyband da war und ich bin ein riesen Fan davon. Ich finde das sau cool. Aber es ist sehr selten.

Also letztes Jahr war es eigentlich gar nicht so. Im Jahr davor hatten wir es einmal. Also im Moment gibt es maximal Livemusik zur Trauung und vielleicht noch zum Sektempfang oder einem davon.

Abends eigentlich so gar nicht mehr. Und selbst der DJ wird reduziert. Also es wird auch immer, ja, entweder zeitlich reduziert oder auch gar kein DJ mehr.

Dass man mit einer Playlist arbeitet. Ja, ganz ehrlich, das spiegelt aber, finde ich, auch so ein bisschen die momentane wirtschaftliche Situation wieder. Ich glaube, die Leute sind einfach unsicher aktuell mit der politischen Lage, wissen nicht genau, wie geht es weiter.

Steht vielleicht der nächste Krieg vor der Tür oder sowas und dann ist man vielleicht auch nicht so gewillt, so sein ganzes Geld auszugeben und guckt dann eher so auf Sicherheit. Heute lieber ein bisschen, kann ich ja auch verstehen, wenn man nicht so genau weiß, was auf Entzug kommt als nächstes. Wenn man horten kann, ja.

Was ich aber auch spannend fand in dem Report, wie sind denn Rheinland-Pfalz die teuerste Region? Ja, das finde ich eigentlich verrückt, muss ich sagen. Das hat es mir vorher schon kurz gesagt, dass es nicht in Bayern oder so noch mehr teurer ist oder Baden-Württemberg oder so, hätte ich doch auch gedacht. Da gibt es doch viele höhere, preisigere Regionen, denke ich.

Also, genau Baden-Württemberg, das gehört, es kommt direkt nach Rheinland-Pfalz, kann ich mir auch gut vorstellen. Also, wenn ich jetzt so rund um uns herum gucke, erstens gibt es viele und ich glaube, es gibt auch sehr viele hochpreisige hier in der Gegend, was ja auch durchaus sehr gerechtfertigt sein kann. Aber von dem deutschlandweiten Durchschnitt von 17.000 liegt Rheinland-Pfalz deutlich drüber, nochmal mit fast sogar 20.000, also 19.000 irgendwas.

Und direkt danach ist Baden-Württemberg und wenn man wirklich günstig heiraten will, dann müsste man wohl nach Sachsen-Anhalt, da kostet wohl eine Hochzeit nur so irgendwie round about 10.000 Euro. Das wäre, wenn wir das machen könnten. Also, ja, wir können es einfach nicht machen.

Da würden wir drauflegen und das macht ja irgendwo auch einfach gar keinen Sinn. Ja, ja. Massig drauflegen.

Auch so das Personal, finde ich auch spannend. Bei uns kostet ja das Personal, rechnen wir ab nach Stunde, pro Kraft nach Stunde. Und eine Stunde kostet auf der Rechnung letztendlich aktuell 36 Euro.

Und es klingt ja sau viel oder es klingt auch so, als würden unsere Servicekräfte krass viel hier verdienen können. Aber wenn man sich das einfach eigentlich mal ausrechnet und kalkuliert, was wir ja gemacht haben, warum das Sinn macht, dann ist es gar nicht mehr so teuer. Also, dann ist das gar keine so absolut hohe Zahl.

Wir wissen ja jetzt alle, unser Mindestlohn ist hochgegangen Anfang des Jahres und zwar deutlich. Das macht gerade, finde ich, für im Eventbereich in der Gastronomie ist das für viele ein hartes Brot. In der Landwirtschaft auch.

In der Landwirtschaft auch, ja. Gerade halt viele, auch die mit Minijobbern und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse im Unternehmen haben, ist das schon ein starkes Stück. Und wenn wir jetzt mal überlegen, wir nehmen dann, also 13,91 ist er.

Wir sind ja knapp drüber. Wir versuchen auch immer mehr zu machen. Und ich bin ja auch ein großer Fan von so ein bisschen leistungsorientierte Vergütung.

Bedeutet jemand, der sich besonders viel anstrengt, besonders flexibel ist, besonders viel Einsatzzeit engagiert ist, dass die Person auch entsprechend mehr verdient, als jemand, der einfach nur kommt, ums Geld zu bekommen. So, wenn wir jetzt aber mal von so einem Schnitt gehen von 15 Euro, sind die Personalnebenkosten bei so einem Minijobber ja auch schon nochmal 30 Prozent. Das heißt tatsächlich, was du dann zahlst, sind ja schon fast 20 Euro.

Und dann ist damit ja noch nicht alles getan. Dann kommt noch das Steuerbüro dazu, dann unsere Software, um die zu erfassen, dieses E2L. Deine Arbeitszeit natürlich auch noch, du musst das ja alles organisieren.

Ja, wir machen Schulungen, also wir machen Teammeetings, die werden auch, also sowohl ist das in meiner Vorbereitungszeit, als auch, dass die Mitarbeiter ja auch Geld für die Zeit bekommen, die sie da sind, obwohl sie eigentlich nur nicht zuhören, aber sonst würde keiner kommen. Und es macht ja auch Sinn, also es geht ja um die Arbeit, wir wollen die weiterentwickeln, wir wollen die auch binden. Wir freuen uns ja, wenn die sich hier wohlfühlen.

Ja, sowas ist alles noch mit drin. Ich glaube, ich habe schon wieder die Hälfte vergessen. Auf jeden Fall, theoretisch, glaube ich, kann man da auch schon nochmal mit 5 Euro plus rechnen, an tatsächlichen Kosten pro Stunde.

Bedeutet, wir wären so ungefähr bei 25 Euro. Und selbst dann, wie gesagt, habe ich ja safe noch nicht alles. Also, wenn du auch überlegst, Einarbeitungszeiten, wo ich vermehrt dabei bin oder du dabei bist, das heißt, wir investieren unsere Arbeitszeit, bezahlen diese Person, dabei macht die noch gar nicht wirklich was oder ist halt keine vollwertige Kraft, was auch ganz normal ist.

Rekrutierung auch. Zeit und Arbeit, die du vielleicht in Leute investierst, wo du denkst, das passt gut und am Ende stellt sich raus, passt vielleicht doch nicht ganz so gut. Dann ist das Anzeigen auch beschaltet.

Das gehört ja auch alles mit dazu. Ja, und die 36 Euro sind ja auch noch mal Brutto. Das bedeutet, ich kann ja noch 19 Prozent steuern.

Da bleibt ja gar nichts übrig. Also, da bleibt wirklich kaum was übrig. Und dann sagt nochmal jemand, die Person ist zu teuer.

Oder können wir da sparen? Oder können wir weniger Servicekräfte? Weil das passt ja dann auch wiederum nicht zu unserem Standard, zu dem wir es uns vorstellen. Also, über das Personal lasse ich nicht diskutieren. Den AD, das plane ich.

Ich schaue, dass es so gut funktioniert. Aber ich lasse mich nicht überreden, dass nur zwei oder drei Leute kommen. Kannst du dich noch an die Hochzeit erinnern? Oh, Katastrophe.

Natürlich kann ich mich noch an die Hochzeit erinnern. Und das war, glaube ich, auch die Lehre für uns, dass wir uns da nicht mehr reindrehen lassen, was Personal angeht. Ja, also, ich habe an dem Tag, glaube ich, 40.000 Schritte gemacht.

Wir haben, kurz zum Hintergrund, wir hatten eine Hochzeit. Das Brautpaar weiß es auch. Wir hatten letztes Jahr doch nochmal eine Hochzeit.

Da habe ich noch drüber gesprochen, dass es eine sehr lehrreiche Hochzeit war. Unglaublich schöne Hochzeit. Also, das muss man auch einfach sagen.

Wahnsinnig, wahnsinnig schöne Hochzeit. Aber damals war, das war mein erstes Jahr. Das heißt, du hattest den Deal wohl gemacht, dass das Catering noch Personal mitbringt.

Wahrscheinlich war das da irgendwie günstiger oder im Kreis mit drin. Wie auch immer, auf jeden Fall waren es drei Leute von uns und drei Leute von denen. Passt ja.

Meistens haben wir ungefähr sechs, manchmal sieben, je nachdem, wie viele Gäste es sind. Aber so viel Servicekräfte pro Tag da. Ja, und dann, okay, es kam noch dazu, dass es eine sehr aufwendige Hochzeit war, in dem Sinne, dass da einige Orte anders genutzt wurden als eigentlich üblich.

Bedeutet, wir hatten, glaube ich, das Kaffeekuchen ja auch hinten auf der Wiese und haben da die ganzen Tische noch rumgeschleppt und so Sachen. Okay, aber das war ja in der Vorbereitung. Aber wir hatten dann den Sektempfang in diesem hinteren Teil beim Kavaliershäuschen.

Und wir haben da Kühlschränke hingeschleppt, alles in der Vorbereitung. Das war noch recht easy. Aber ich stand dann da und dann hat was gefehlt und du kannst dann den anderen Leuten nicht sagen, also gerade diesen drei Servicekräften, die nicht von deinem Team sind, kannst nicht sagen, geh mal schnell O-Saft holen.

Wissen sie nicht. Also bin ich gerannt. Und ich bin da sehr oft gerannt.

Und es war unglaublich heiß und Sonnenschirme aufstellen und all so Sachen. Und das musste ich in dem Fall ja alles selbst machen, weil die anderen Personen einfach unser Schlossgut nicht kannten. Ja, da kann ich mich noch sehr gut dran erinnern.

Das war echt horror. Und deswegen ist es auch so wichtig, dass wir diese ganzen Schuhe holen und dass einfach unser Personal da ist. Und ja, die einfach wissen, was sie tun und wissen, wo was steht und was dran zu tun ist.

Und das dauert auch lang hier einfach, weil es so viele Scheunen gibt. Und da ist im Pferdestall ist was und im Rolltor ist was und in der unteren Scheune ist was. Und in der oberen Scheune ist das Holz und in der Milchküche ist was.

Also wir haben so viele Orte, wo irgendwas gelagert ist, dass die Einarbeitung einfach auch nicht in ein, zwei, drei Tagen gemacht ist. Ja. Auch mit einem Grund, warum wir so gerne unser Personal binden wollen, weil es ja unglaublich wertvoll ist und nicht selbstverständlich ist, dass wir im Winter wenig bis gar nicht arbeiten, ein, zwei Monate gar nicht arbeiten und dann wiederkommen.

Das ist so viel wert für uns, dass dann die gleichen Personen im besten Fall wiederkommen. Ja, unbedingt, weil wie du sagst, die Einarbeitungsphase und so, das dauert einfach. Das nimmt von uns auch wieder Arbeitszeit weg, die wir für planerisches oder sowas nutzen könnten.

Und von daher bin ich immer sehr froh, wenn uns die Leute lange begleiten. Ich finde das auch immer richtig schön, weil ich sehe die ja auch teilweise so ein bisschen aufwachsen. Manche fangen ja so mit 16, 17 bei uns an, irgendwie so kurz vorm Abi oder so, die dann vielleicht immer für das ganze Studiumszeit zu uns kommen und dann selbst später im Arbeitsleben sagen, ach ja, könnte ich noch mal ein, zwei Wochen arbeiten, finde ich es trotzdem immer noch mal lustig, die zu sehen.

Ja, wenn man die so richtig begleitet, das ist ja nicht nur das Arbeiten, sondern ich finde gerade, wenn man in der Gastro arbeitet, ist es ja auch eine enorme persönliche Entwicklung, die man da einfach macht. Und ich meine, Leute gut einschätzen lernen, wie geht man mit Leuten um und so weiter. Ich glaube, dass das sehr viel, gerade den jungen Leuten auch immer sehr viel hilft für ihre Persönlichkeit.

Ja, ja, gerade offen, kommunikativ zu werden. Also das, wenn man mich so sieht, glaube ich, oder kennenlernt, auch im beruflichen Kontext einfach, denkt man das vielleicht gar nicht so, aber ich bin so privat eher Typ introvertiert und früher sehr schüchtern gewesen. Ja, nicht nur, ich war schon auch eine freche Nudel, aber so im Großen und Ganzen schon eher.

Und ich bin nicht auf fremde Menschen zugegangen. Und das lernst du halt da. Also Gold wert.

Ich liebe das. Ja, das muss man können. Also das muss man auch lernen.

Das geht nicht anders. Und gerade bei uns durch Ihre Hochzeiten, weil ich so eine normale Gastro, wenn du im Restaurant bist, da hast du dann ja gar nicht so viel Kontakt zu den Kunden. Da nimmst du eine Bestellung auf, bringst das zu Essen, kassierst ab und das war's dann eigentlich.

Aber hier begleitest du die ja wirklich den ganzen Tag, auch mit den ganzen verschiedenen Emotionen, die ja schon sehr stark sind bei den Hochzeiten. Ganz ehrlich, wenn du deine Mutti oder den Vati siehst von der Frau, die da mit dem Drehchen da sitzt, das geht mir schon immer ans Herz und finde ich sehr schön. Und ich glaube, das Personal auch gut, wenn die das halt so den ganzen Tag miterleben und sich so eben weiterentwickeln können.

Deswegen finde ich auch so ganze Wochenends-Hochzeiten megacool. Weil das hatten wir ja auch schon in der Vergangenheit, so einen Freitag, so ein Get-together, Samstag dann die große Hochzeit und Sonntagmorgen Frühstück und teilweise das gleiche Personal an ein oder zwei Tagen dabei. Das ist natürlich schon ziemlich cool, wenn man dann am nächsten Tag den Kater sieht und dann irgendwie noch einen Spruch dazu machen kann.

Und die Gäste freuen sich auch, glaube ich, wenn sie die zehn Leute dann wiedersehen. Ja, auf jeden Fall. Zwei Tage in der Woche oder so, das ist schon schön.

Hörst du bitte auf, wenn so viel rumzuhaut. Ja, hast du mir in der Hand. Ich bin ja so nervös.

Mein Stuhl ist auch zu laut, gell? Ich brauche einen leiseren Stuhl. Du musst einfach ruhiger hampeln. Das ist schwer.

Ich weiß. Ja, ja gut, jetzt sind wir hier völlig abgeschweift, Constanze. Letztendlich ist es so, jetzt zu diesem Wedding-Report.

Ich meine, das ist ja ein Durchschnitt, das ist ja dann doch irgendwie wieder nicht aussagekräftig. Aber wir sehen es ja, wir können das anerkennen. Trotzdem können wir in gewisser Weise sagen, dass man schon, wenn man bei diesen 17.000, 18.000, 19.000, die hier offensichtlich der Durchschnitt sind, bleiben will, muss man sehr viele Abstriche machen.

Also wenn man jetzt hier heiraten wollen würde. Ich würde es aber trotzdem jedem empfehlen, weil ich einfach weiß, was für wunderschöne Hochzeiten wir hier ausrechnen und was wir für einen guten Job machen. Ohne, dass ich jetzt sage, wir sind die Besten und ich will nicht so angeberisch rüberkommen.

Aber ich war ja auch letztes Jahr dreimal privat auf eine Hochzeit. Also drei unterschiedliche private Hochzeiten und da habe ich es auch immer wieder gesehen. Service ist das Allerwichtigste und wir haben so ein krass gutes Serviceteam.

Ja, die auch einfach eine Lust haben und motiviert sind. Und das ist einfach wichtig auch in der Gastronomie. Ja, die das sehen und die was machen und genug Leute.

Also bei 100 Leuten reichen keine drei, vier Leute. Das ist einfach so.

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